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Die artgerechte Nahrung der Wellensittiche


  1. Die Grundnahrung
  2. Frischkost
  3. Extras
  4. Keimfutter
  5. Speiseplan

  1. Frischkost

Nach Möglichkeit sollte man den Speiseplan seiner Wellensittiche so abwechslungsreich wie möglich gestalten. Dazu gehören auch Obst, Gemüse und Kräuter. Die Do's und Don'ts, also die Nahrungsmittel, die Wellis fressen bzw. nicht fressen dürfen, findest du unter Punkt 5: Speiseplan. Aber keine Sorge, Wellensittiche dürfen noch genug essen. Ein Leckerbissen ist zum Beispiel Schlangengurke, da sind meine Vögel ganz wild drauf...

Es ist durchaus möglich, dass Wellensittiche zuerst einmal Obst und Gemüse "verachten" und es links liegen lassen. Nur nicht aufgeben. Biete es von Zeit zu Zeit immer mal wieder an und probiere verschiedene Obst- u. Gemüsesorten aus, vielleicht steigt ihnen ja ein leckerer Erdbeer- oder Gurkengeruch in die Nase und sie beißen an. Lass sie einfach mal üben.

Obst u. Grünzeug wird nur mit kaltem Wasser gewaschen u. anschließend getrocknet. Äpfel werden wegen der meistenteils beschichteten Oberfläche dünn abgeschält. 

Es gibt spezielle Halterungen für Obstspalten und Gemüsestücke. Die klemmt man zwischen die Gitterstäbe und befestigt von innen das Gemüse bzw. Obst. Nach einigen Stunden ist das Obst nicht mehr frisch, dann sollte es unbedingt entfernt werden. Sowieso soll man Frischkost nie zu lange im Käfig liegen lassen, da es sonst schimmelt.

Kurze Anmerkung zum Kopfsalat:

Kopfsalat wurde eine zeitlang empfohlen. Allerdings, es ist nicht das Beste für Wellis, denn er verursacht Durchfall. Außerdem darf man auf keinen Fall gekauften, gespritzten Salat verfüttern, da trotz Waschen noch so viele Pestizide auf den Blättern sind, dass man seine Kleinen ratenweise um die Ecke bringt. Wenn du Grünfutterempfehlungen suchst, guck dir unbedingt den Speiseplan genau an, da findest du reichlich Infos.

Kurze Anmerkung zur Petersilie:

Auch dieses wurde eine zeitlang an Wellensittiche verfüttert und auch gerne aufgenommen. Viele Tierärzte haben die Petersilie aus ihren Ernährungsratgebern herausgenommen. Der Grund: Von sechs Sorten, die es weltweit gibt, ist nur eine nicht toxisch. Die Unterschiede sind mit bloßem Auge nicht erkennbar. Da das Risiko zu groß ist, soll man sie besser gar nicht mehr anbieten. 

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Lese hierzu auch die weiterführenden Themen:  
kleines Pflegeprogrammdas vogelsichere Zimmer | Wellensittiche u. Pflanzen

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